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Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

Am Sonntag im Olympiastadion in Berlin – Bolt vs. Gay

19. August 2009
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Die Meisten werden es ja mitbekommen haben: Es ist Leichtathletik-WM in Berlin und da wir eh am WE auf Wohnungssuche in Berlin waren, haben wir einen kleinen Abstecher zum Stadion gemacht. Aber nur so davor rumstehen wollten wir dann auch nicht und wir schlossen uns ein paar anderen Leuten an, die versuchten ins Oval reinzukommen. Der Ticketverkäufer an der Kasse konnte für uns leider nichts tun. Wir hätten noch 51 EUR pro Nase für den Tag Abend zahlen müssen (Es gibt nur Tageskarten). So ging es an den Eingang, wo es natürlich nur mit Ticket reinging. Doch kurioserweise gab es schon Leute, die vor dem Finale des Tages Jahres (um das mal politisch sportlich korrekt dem Hype entsprechend zu formulieren) das Stadion verliesen und so kamen wir doch noch in den Besitz von Tickets. Wenige Minuten später befanden wir uns nun IM Olympiastadion und sahen das hier:

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Gähnende Langweile statt brisanter Fragen

2. Oktober 2008

Ich geh krachen, der m0dIn bloggt!!!! Ja, endlich ist es soweit! Und der m0dIn hat auch allen Grund dazu.

Der m0dIn erinnert sich noch gut an die Vorlesungen bei einem gewissen Prof. Horst Müller, von dem man halten mag was man will – beigebracht hat er den Studenten was! Zum Beispiel, dass man ruhig nachrecherchieren sollte. Nachfragen. Nachhaken. Nicht das aufnehmen, was alle anderen schon verbreiten. Diesen “Hurra-Journalismus”, wie er ihn immer so treffend bezeichnete, brechen und seinen Job als (zukünftiger) Journalist ernst nehmen.

Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht ja meist ganz anders aus. So auch gestern…

Vergangene Woche wurde von unserem allseits beliebten Herrn Vorbrodt bekannt gegeben, dass der Ministerpräsident Stanislaw Tillich höchstpersönlich an die Hochschule kommen werde, um eine Pressekonferenz zu geben. “Super, hier können die Studenten ihre  journalistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen”, dachte der m0dIn. Auch medien-mittweida.de kündigte an, es sei eine Pressekonferenz mit “spannenden, kritischen und vor allem wichtigen Themen” zu erwarten. Nachzulesen hier: http://www.medien-mittweida.de/news-ueberblick/artikel/2165.html

Und nun sitzt der m0dIn auf der tollen Zentralredaktionskonferenz, geleitet von dem noch viel tolleren Herrn Vorbrodt und traut seinen Ohren nicht: Keine Zuschauerfragen, es gibt einen Fragenkatalog, Fragen sind vorher festgelegt, und: WIR FRAGEN DAS, WAS ALLE FRAGEN. Weil die Themen, die eh überall aufgegriffen werden, die Themen sind, DIE DIE LEUTE INTERESSIEREN! Wow!

Aber ein Hoffnungsschimmer: “Wollen Sie noch Fragen hinzufügen, die in den Fragenkatalog mit aufgenommen werden sollen?” Eine Studentin meldet sich: Die Regierung Tillich setze sich für faire Praktika ein, die säschsische Staatskanzlei jedoch schreibt unvergütete Praktika im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Webpräsenz aus. Wie das sein könne, ob dies nicht ein Widersprüch wäre. Der m0dIn horcht auf. Gute Frage denkt er sich. Herr Vorbrodt legt seine Stirn in Falten. “Okay können wir mit reinnehmen. Sonst noch Fragen? Nein? Dann wars das.” Hmpf. Verduzt und mit hängenden Schultern schlurft der m0dIn heim. Warum kann man seinen Studentenstatus nicht ausnutzen und auch kritische Fragen stellen? Das will nicht so ganz in den Kopf des m0dIns rein.

Nunja, Mittwoch der große Tag. Das TV-Studio der Hochschule ist voll bis auf den letzten Platz. Herr Vorbrodt eröffnet das Podium mit Witzen, über die die Studenten nicht einmal ansatzweise lachen mit ein paar Lachern, sodass die Veranstaltung gleich einen unglaublich lockeren Touch bekommt. Herr Tillich wirkt sympathisch. Ganz anders als sein Vorgänger Milbradt, der solche öffentlichen Auftritte hasste wie die Pest. Tillich ziert sich nicht, er gibt sich bodenständig, nahezu kumpelhaft, lächelt und lässt sich brav das Mikro anlegen. Das Podium voller Kritik, Brisanz und Spannung wird eröffnet…

Gleich die erste Frage: Herr Tillich, das neue Semester hat begonnen, was wünschen Sie den neuen Studenten?

ZACK

Gleich eine kritische und spannende Frage zu Beginn. Tillich zögert kurz, was wird er sagen? “Einen guten Start”, antwortet er und grinst. Ein paar nette Worte hinterher und gleich die nächste, spannende, brisante, kritische Frage: Mittweida ist zugegebenermaßen eine Kleinstadt. Wie schätzen Sie die Zukunft des Hochschulstandortes Mittweida ein? Den m0dIn hält es kaum auf dem Sitz, die Spannung ist förmlich unerträglich.

Was soll denn ein Ministerpräsident auf eine solche Frage antworten? “Mittweida ist n Dreckskaff und die Hochschule geht den Bach runter, besonders der Medienbereich? Mittweida wird auch in Zukunft ein lukrativer Standort bleiben.”

Journalismus par excellance.

Es geht aber noch weiter: Der Landkreis Mittelsachsen beherbergt ja zwei Hochschulen (TU Freiberg und HS MW, Anm. d. Autors), was Herr Tillich denn dazu meint. Toll findet er das natürlich und dass der Landkreis Mittelsachsen dadurch ein großes Privileg genießt.

Kuscheliger kann doch eine PK nicht sein. Was folgt sind der Themenkomplex “Schengenabkommen und Grenzsicherheit” und weitere hohle Fragen, deren Antwort auf der Hand liegt.

Zwischendurch versucht der Regierungssprecher Peter Zimmermann immer wieder verzweifelt, aus dem Publikum Fragen zu bekommen, “damit nicht der Eindruck entsteht, es seien nur die Fragen der privilegierten Journalisten hier vorne zugelassen.” Es war aber dank Herrn Vorbrodt so, sonst hätte es im Publikum ein Mikro gegeben, damit man den Publikumston auch hätte aufzeichnen können.

Nächster Themenblog. NPD. Wieder nur blablablubb. Böse Partei, ganz böse Partei, is klar ne. Joar, wussten wa ja auch schon. NPD in allen sächsischen Kreistagen. Schlecht, ganz schlecht ist das, was für ne Neuigkeit. Der m0dIn droht in den Tiefschlaf zu fallen, als plötzlich Tillich sagt: “Im sächsischen Parlament lehnen wir Anträge der NPD und der Linkspartei grundsätzlich ab.” Holla, die Waldfee!!! Wenn das mal nicht für Gesprächsstoff sorgt! Und schon eine Frage aus dem Publikum. ENDLICH EINE FRAGE AUS DEM PUBLIKUM!!!! Wie das sein könne, die Linkspartei sei eine Partei mit demokratischen Grundsätzen, die NPD nicht. Richtig, denkt sich der m0dIn. “Meiner Meinung nach ist das nicht so”, sagt Tillich und begründet kurz. Hmpf. Wenigstens ein Versuch seitens der Studenten…

Ansonsten bestand diese PK aus gähnender Langeweile, keine Spur von Brisanz, Spannung und Kritik. In einem Satz: Es war mal ganz nett, Tillich aus der Nähe zu sehen, aber diese Veranstaltung war überflüssig.

Der Regierungssprecher fragte am Ende, ob seitens des Publikums noch Klärungsbedarf bestünde. Er wurde von Scheinwerfern angestrahlt und konnte so nicht sehen, wie sich ca. 20 Mann meldeten. Herr Vorbrodt rief, es gäbe keine Publikumsfragen und somit ging die PK zu Ende.

Hoch lebe der investigative Journalismus, er lebe HOCH, HOCH, HOCH!!!!!

PS: Die Frage der Studentin, warum die sächsische Staatskanzlei wider ihres Einsatzes unvergütete Praktika ausschreibt, kam nicht mit dran.

PPS: So berichtet medien-mittweida.de über die Pressekonferenz: http://www.medien-mittweida.de/aktuelles/artikel/2179.html

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Eis am Stiel und feste Berge

30. Mai 2008
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Wenn man den Ranger bittet, seine mehr oder weniger objektive Sicht zu schildern – ja dann tut er dies auch. Wo soll ich anfangen? Nun – am Dienstag war die “Eis am Stiel” Party im Studentenclub, zu welcher der partywütige Medienstudent nicht fehlen darf, mich eingeschlossen. Mit kurzen Hosen sommerlich bekleidet und auf süße Bekanntschaften gefasst- infolge des Eisgenusses versteht sich – betrat man, nach dem obligatorischem Vorglühen, gut gelaunt den Club. Musikalisch war das Ganze, für die elektro-verwöhnten Ohren des Rangers, ein Graus – aber wenn die Kumpels dabei sind und der Pegel stimmt, kann man auch darüber hinwegsehen. Wenn man als Novize, also ehrfürchtiger Zweitsemester, sich zu den alten Hasen gesellt, ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch – doch der übermäßige Genuss diverser Alkoholika lässt die Grenzen verwischen. Am lautesten waren die Hallenser Radaubrüder, die sich verbrüderten und gar feine Gesänge anstimmten. Die gepolsterten Sitzmöglichkeiten vor dem Club wurden inzwischen stark frequentiert, da mittlerweile innnen ein subtropischen Klima herrschte. Einige 06er entschlossen sich durchzuhalten, bis zum Morgen, um sich mit den “Weckaktionen” aller Symphatien zu vergewissern. Meine Wenigkeit residiert glücklicherweise fernab von Holzthood & Co, sodass mir penetrante Klingelattacken erspart blieben. Einem Irrtum geschuldet, kam ich in den Besitz eines Bergefestpaketes und entschloss mich kurzerhand als 06er auszugeben, was bis auf die Medienstudenten keiner merkte. Dementsprechend gut gelaunt ging es am Nachmittag in den Kraftraum und anschließend zur großen Völlerei an die Mensa. Zu faul mich an der Freibierschlange anzustellen, begab ich mich kurzerhand gen Netto und holte mir vier 5,0 und begab mich zur “sexiest WG Mittweidas” zum Weiterglühen. Konsolenzocken und exzessiver Wodkakonsum steigerten die Partygeilheit und es ging los. Nach der “Eis am Stiel” Party tendierte meine Erwartung an die DJs in der Mensa gen Null – umso überraschter war ich, als dann feiner Elektro mich zum Abdancen animierte. Ganz vorne auf der Tanzfläche – richtig – der Großteil Medienstudenten – wie sollte es auch anders sein. Informatikstudenten ernteten mitleidige Blicke der medialen Partyveteranen und auch sonst wurde man in seinem Klischeedenken bestätigt. Die Aftershowparty im Club nahm ich auch noch mit – der Morgen graute schon, als ich den Heimweg antrat. Es war also wie immer, eine ganz normale Woche im Leben eines Medienstudenten.

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Die 24 Stunden Bergfest Tour

29. Mai 2008
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Dann führe ich den Eintrag von Berni mal fort. Ich konnte ihn am Dienstag Abend überreden mit in den Club, zur Eis am Stiel Party, zu kommen. Da er witziger weise seinen Hausschlüssel abgebrochen hatte, war er den rest des Abends an mich gebunden. Als ordentliche Studenten haben wir dann natürlich durch gemacht und waren früh 4:30 Uhr, zum großen Wohnheim wecken bereit.

Danach ging es dann noch quer durch die Stadt um einige WG’s zu besuchen. Einige ließen uns auch tatsächlich rein. An der Tzschirner WG gab es sogar Kaffee, trotz unserer unfreundlichen Weckaktion (ca. 6:30 Uhr).
Nur bei den Bewohnern dieser a, b WG wurden wir, trotz einer Halben Stunde schwwerstarbeit, einfach ignoriert.
Die 2 anderen Bewohner klingelten mit 2 “Spritzpistolen” dann aber Mittags bei mir und bedankten ich in dem sie mich und den Flur angemessen Nass spritzten.
Danke dafür noch mal!!
Der Ranger war Abends auf der Party auch noch Anwesend und wird uns seine Impressionen der Feier bestimmt noch mitteilen (Ich war da schon etwas übermüdet und kann daher nicht Objektiv urteilen).

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NPD, Apfelfront und NDR Extra 3

29. Januar 2008
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Etwas älter, aber sehr witziger Beitrag von Extra 3 zum einen (positives) über die Apfelfront, zum anderen (negativ) für die guten Halb- ääh Rechts- gewalkten.

Der Modin hat da auch noch einen Vorschlag sich mal wieder der braunen Front in den Weg zu stellen Nazis-Blockieren.tk



Weiteres zur Äpfelfront hier

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Father Christmas

22. Dezember 2007
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Für alle Filme-Begeisterten ein kleines Schmankerl zum Fest ;-)

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Ben Hur – Einfach nur Geil!

12. Dezember 2007

Ich hatte grade das Vergnügen die Premiere des Stückes Ben hur mit zu erleben.Regisseurin und Autorin Veronika Kölle hat sich zusammen mit ihren Darstellern selbst übertroffen.Wer hätte gedacht das in den so normal und zum Teil Ruhig wirkenden Studenten solch ein Schauspieltalent steckt!Das Stück war nicht nur ein sehr Lustige Interpretation des Originals Ben Hur sondern auch mit einer sehr kleinen Besetzung ganz groß gespielt.Die insgesamt 4 Hauptdarsteller wurden im Intro kurz von Anja Ebert (in der Rolle des Schafes) begleitet, die Restliche Handlung meisterten sie als 4 Personen Combo mit schnell wechselnden Kostümen sehr guten Running Gags und unter dem Einbezug des Publikums.Die Darsteller Saskia Herzog (u.a. Ben Hur), Martin Knöchelmann (u.a. Cesar), Paul Winter (u.a. Arrius) und Constantin Hirsch (u.a. einer der 3 Weisen) spielten hervorragend und fast Fehlerfrei ;-) .Nicht zu vergessen alle fleißigen Bühnenhelfer und Techniker, die dieses Stück mit realisierten.Theater 2.0 wir kommen!

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Studenten Zeigen Courage

27. November 2007

Vor ein paar Tagen wurde bekannt das Neonazis ein 6 Jähriges Spätaussielder Mädchen angriffen, nachdem eine 17 Jährige ihr zu Hilfe kommen wollte, gingen sie auf Sie los und ritzten ihr ein Hakenkreuz ins das Becken.

Mehr Infos hier (Indymedia) und
hier (Welt.de)

Aus diesem Grund gab es am Sonntag (25.11.07), um 20 Uhr, eine Demo gegen Rechtsradikalismus. Diese wurde von sehr viel Polizei begleitet, lief aber insgesamt friedlich ab.

Da die Studenten der Stadt auch nicht Tatenlos bleiben wollten, gibt es heute eine erneute Demo um 19 Uhr an Haus 6 (Straße am Schwannenteich).

Mittweida und Deutschland gegen Rechts!!!

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