Attentat auf Hitler
Ist schon ein paar Tage her, finde es aber trotzdem noch erwähnenswert.
Ist schon ein paar Tage her, finde es aber trotzdem noch erwähnenswert.
Nachdem ICQ scheinbar sein Protokoll umgestellt hat, wurden ja alle ICQ Nutzer gezwungen auf ICQ 6 zu updaten.
Die meisten alternativen Messenger gingen gleich einfach gar nicht mehr :-/.
Da ich mir auf keinen Fall wieder diese Uralt ICQ für Mac installiere, habe ich etwas im Netz gesucht.
Der Messenger der am meisten an Adium ran kommt müsste Proteus sein. Habe ihn installiert und kann vorübergehend ganz gut damit leben.
Er ist jedenfalls besser als iChat, Mac-Icq oder sonstige die ich versucht habe.
Oder hat jemand andere und bessere Alternativen für Mac?
Seit einiger Zeit nutze ich ja den Browser Flock. Der Hauptgrund dafür war, das Flock viele Dienste die ich nutze bereits Integriert hat (RSS-reader, Blog-Editor, Twitter, Facebook, Youtube, ….). Am meisten freute ich mich ursprüunglich auf den Blog-Editor, da man damit schnell und einfach mal etwas Bloggen kann ohne erst auf die Seite zu gehen, sich einloggen, …
Als ich meinen Blog einrichten wollte gab es allerdings bis zum letzten Update immer einen Fehler :-/.
Doch heute, nachdem jüngsten update (auf die Beta), startete ich einen neuen Versuch und siehe da, ES GEHT.
Was ihr also jetzt lesen könnt ist mit dem einfachen und funktionellen Blog-Editor von Flock geschrieben.
Wer sich den Browser mal näher ansehen möchte –> Flock.com
Als ich eben nach Haus kam, sah ich eine Hand voll Kahlköpfe über den Markt laufen. Ich blieb kurz stehen um zu sehen, wen sie denn verprügeln wollen…
Doch Fehlanzeige, sie stellten auf einmal einen Klapptisch auf und hängten NPD-Schilder dran.
10 Glatzen mit THOR Steinar und anderen Kameradschaftlichen T-Shirts stehen also grad auf dem Markt und machen Werbung für die NPD.
Ihr Chef scheint übrigens ein kleines Weichei mit rotem Hemd zu sein (dieser hat allerdings Haare).
Seht selbst:
Umso besser das es auch andersdenkende gibt, die gestern Blumen an die Stolpersteine am Markt gelegt haben.
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Wenn man den Ranger bittet, seine mehr oder weniger objektive Sicht zu schildern – ja dann tut er dies auch. Wo soll ich anfangen? Nun – am Dienstag war die “Eis am Stiel” Party im Studentenclub, zu welcher der partywütige Medienstudent nicht fehlen darf, mich eingeschlossen. Mit kurzen Hosen sommerlich bekleidet und auf süße Bekanntschaften gefasst- infolge des Eisgenusses versteht sich – betrat man, nach dem obligatorischem Vorglühen, gut gelaunt den Club. Musikalisch war das Ganze, für die elektro-verwöhnten Ohren des Rangers, ein Graus – aber wenn die Kumpels dabei sind und der Pegel stimmt, kann man auch darüber hinwegsehen. Wenn man als Novize, also ehrfürchtiger Zweitsemester, sich zu den alten Hasen gesellt, ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch – doch der übermäßige Genuss diverser Alkoholika lässt die Grenzen verwischen. Am lautesten waren die Hallenser Radaubrüder, die sich verbrüderten und gar feine Gesänge anstimmten. Die gepolsterten Sitzmöglichkeiten vor dem Club wurden inzwischen stark frequentiert, da mittlerweile innnen ein subtropischen Klima herrschte. Einige 06er entschlossen sich durchzuhalten, bis zum Morgen, um sich mit den “Weckaktionen” aller Symphatien zu vergewissern. Meine Wenigkeit residiert glücklicherweise fernab von Holzthood & Co, sodass mir penetrante Klingelattacken erspart blieben. Einem Irrtum geschuldet, kam ich in den Besitz eines Bergefestpaketes und entschloss mich kurzerhand als 06er auszugeben, was bis auf die Medienstudenten keiner merkte. Dementsprechend gut gelaunt ging es am Nachmittag in den Kraftraum und anschließend zur großen Völlerei an die Mensa. Zu faul mich an der Freibierschlange anzustellen, begab ich mich kurzerhand gen Netto und holte mir vier 5,0 und begab mich zur “sexiest WG Mittweidas” zum Weiterglühen. Konsolenzocken und exzessiver Wodkakonsum steigerten die Partygeilheit und es ging los. Nach der “Eis am Stiel” Party tendierte meine Erwartung an die DJs in der Mensa gen Null – umso überraschter war ich, als dann feiner Elektro mich zum Abdancen animierte. Ganz vorne auf der Tanzfläche – richtig – der Großteil Medienstudenten – wie sollte es auch anders sein. Informatikstudenten ernteten mitleidige Blicke der medialen Partyveteranen und auch sonst wurde man in seinem Klischeedenken bestätigt. Die Aftershowparty im Club nahm ich auch noch mit – der Morgen graute schon, als ich den Heimweg antrat. Es war also wie immer, eine ganz normale Woche im Leben eines Medienstudenten.
Dann führe ich den Eintrag von Berni mal fort. Ich konnte ihn am Dienstag Abend überreden mit in den Club, zur Eis am Stiel Party, zu kommen. Da er witziger weise seinen Hausschlüssel abgebrochen hatte, war er den rest des Abends an mich gebunden. Als ordentliche Studenten haben wir dann natürlich durch gemacht und waren früh 4:30 Uhr, zum großen Wohnheim wecken bereit.
Danach ging es dann noch quer durch die Stadt um einige WG’s zu besuchen. Einige ließen uns auch tatsächlich rein. An der Tzschirner WG gab es sogar Kaffee, trotz unserer unfreundlichen Weckaktion (ca. 6:30 Uhr).
Nur bei den Bewohnern dieser a, b WG wurden wir, trotz einer Halben Stunde schwwerstarbeit, einfach ignoriert.
Die 2 anderen Bewohner klingelten mit 2 “Spritzpistolen” dann aber Mittags bei mir und bedankten ich in dem sie mich und den Flur angemessen Nass spritzten.
Danke dafür noch mal!!
Der Ranger war Abends auf der Party auch noch Anwesend und wird uns seine Impressionen der Feier bestimmt noch mitteilen (Ich war da schon etwas übermüdet und kann daher nicht Objektiv urteilen).
Da geht man mal wieder in den Club mit der Absicht, ein paar Bierchen zu schlürfen und dann wird man ganz unverhofft mitgeschleift. Dummerweise war mein Schlüssel meiner Bieröffnungsaktion nicht gewachsen und somit war ich auf den Schlüssel meines Mitbewohners angewiesen. Das war dann doch nicht so einfach… Mit Umwegen über Aral (Aral spezial) und ner Flasche Kirsch im Wohnheim ging es dann zur Mensa, wo wir gerade noch den Anschluss zum schwarzen Mob schafften. Dann war Wachmachen angesagt und Radio besetzen. Irgendwann kamen wir dann auch zum Markt und ich konnte endlich in meine Koje. Naja, der Rest ist ja weithin bekannt. Dann Prost und bis heute Abend.
Wer von “When the saints go marchin’ in” geweckt wird – dem kann man nicht verübeln, dass er den Mittweidaer Shoppingtagen zwiespältig gegenüber steht. Am frühen Samstag Morgen, wo rechtschaffende Leute noch schlafen, paradierte ein übermotivierte Blasmusikkapelle von der Weberstraße zum Markt – dummerweise machte man vor meinem Fenster halt, ab da war an Schlaf nicht mehr zu denken. Fauliges Obst hat man auch nicht immer griffbereit, sodass die “trumpets of jericho” ungestraft ihr Werk vollenden konnten und die schlaftrunkenen Anwohner Blut und Galle spuckten. Wer dachte, dass danach die Folter der Gehörgänge beendet sei, der wurde eines besseren belehrt – eine Moderatorin, die anscheinend vergessen hatte ihr Ritalin zu schlucken, animierte den Mittweidaer Konsumpöbel zum kollektiven Kaufrausch. Garniert wurde das Ganze mit Kaufhausdudelmucke und der Titel des Schlagers “Wahnsinn” von Wofgang Petry beschrieb die Situation gar zutreffend. Aufgewacht und frisch frisiert wagte ich den Selbstversuch und betrat, auf das Schlimmste gefasst, das vertraute Kopfsteinpflaster der Weberstraße, welches mit einem grünem Teppich geschmückt wurde, um auch in die sächsische Provinz einen Hauch von Glamour zu bringen. Voll Erstaunen bot sich einem das Bild einer belebten Stadt – Menschen auf den Straßen! Während der Mittweidaer sonst am Wochenende bestenfalls in die nahe Datsche fährt, oder mit spießbürgerlicher Pendanterie seinen Schrebergarten pflegt, hatte er sich dieses Wochenende den feinen Sonntagsstaat angezogen. Das dieser bestenfalls in Camouflage-Tanktop und Jogginghose besteht, verwundert nicht im Mindesten. Genüsslich ein Softeis naschend, marschierte ich munter gen Edeka Simmel um mich dort mit Bier einzudecken – das schien mir das beste Gegenmittel. Mit einem kühlen Mauritius Bockbier intus, konnte ich mich viel einfacher der Volksbelustigung hingeben und wohlwollende Blicke der Mittweidaer Einwohner ernten. Es war dann auch recht lustig, weil ich widererwartend einige Mitkommilitonen traf und beim Bogenschießen auf den tollwütigen Fuchs schießen konnte. Geshoppt habe ich dann auch, doch in viel geringerem Maße, als es die Veranstalter sich gewünscht hätten…aber die Bockwurst hat geschmeckt, das muss ich zugeben. Für den lüsternen (männlichen) Betrachter gabs auch was – knackige Damen des Karnevalvereins hoben willig die Beine in die Höh und zeigten was sie Tolles gelernt hatten. Doch will ich nicht meckern, das taten schon Andere. An jeder Haustür, war ein Zettel gepinnt, auf welchem die Veranstalter um Verständnis wegen des Lärms baten. Auf einem stand in krakeliger Handschrift treffend formuliert: Welches Verständnis? Ich hoffe Sie machen nicht so laut!”
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