Solche Kommentare hört man, wenn man in Mittweida mit einer Kamera unterwegs ist – wohlgemerkt an einem Samstag!
Aber müssten an den Wochenenden nicht klischeehalber alle Studenten faul im Bett liegen? Oder haben Medienstudenten sowieso den Lenz und machen nichts anderes, als mit einer Kamera herum zu rennen?
Liebe Leute, lasst euch eines Besseren belehren. Denn am vergangenen Wochenende ging es -> ganz freiwillig <- u.a. auch für das Team „die Pauls“ raus an die frische Luft, um die Szenen für einen Kurzfilm einzufangen. Denn von Freitag bis Sonntag fand der Kurzfilmwettbewerb „MW48“ statt. Um eine Vorproduktion unmöglich zumachen, wird das Thema jedes Jahr erst freitags bekanntgegeben und dann gilt es innerhalb von 48 Stunden mit einem Minimalbestand an Technik einen kurzen Film zu produzieren.
Was nun im Klartext bedeutet:
Freitagnacht: Brainstorming, Pitching, Treatment + kompletter Samstag: Dreh + ab Samstagnacht bis Sonntag: Postproduktion = Schlafmangel und die Gewissheit, dass der Montag folgt.
Das Thema dieses Jahr war „Endhaltestelle“. Alle Interessierten können sich die Filme dann am 5. Juni im Rahmen der MW48-Gala ansehen.
Und da ich mit von der Partie war, kann ich sagen: es war alles andere als relaxt! Trotzdem war es sehr schön, Jungs, aber ich möchte Euch nicht noch einmal in Ebersdorf abholen müssen
P.S.: Auch wenn sich in der „Besetzung“ der W.E.Lounge etwas getan hat, im Mittelzimmer noch der Fernseher gesucht wird und Zimmer 1408 wieder fast betretbar ist: nein ich bin nicht eingezogen, ich darf mit bloggen und werde mich bemühen dem Anspruch des Admin gerecht zu werden. ;P
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Wenn man den Ranger bittet, seine mehr oder weniger objektive Sicht zu schildern – ja dann tut er dies auch. Wo soll ich anfangen? Nun – am Dienstag war die “Eis am Stiel” Party im Studentenclub, zu welcher der partywütige Medienstudent nicht fehlen darf, mich eingeschlossen. Mit kurzen Hosen sommerlich bekleidet und auf süße Bekanntschaften gefasst- infolge des Eisgenusses versteht sich – betrat man, nach dem obligatorischem Vorglühen, gut gelaunt den Club. Musikalisch war das Ganze, für die elektro-verwöhnten Ohren des Rangers, ein Graus – aber wenn die Kumpels dabei sind und der Pegel stimmt, kann man auch darüber hinwegsehen. Wenn man als Novize, also ehrfürchtiger Zweitsemester, sich zu den alten Hasen gesellt, ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch – doch der übermäßige Genuss diverser Alkoholika lässt die Grenzen verwischen. Am lautesten waren die Hallenser Radaubrüder, die sich verbrüderten und gar feine Gesänge anstimmten. Die gepolsterten Sitzmöglichkeiten vor dem Club wurden inzwischen stark frequentiert, da mittlerweile innnen ein subtropischen Klima herrschte. Einige 06er entschlossen sich durchzuhalten, bis zum Morgen, um sich mit den “Weckaktionen” aller Symphatien zu vergewissern. Meine Wenigkeit residiert glücklicherweise fernab von Holzthood & Co, sodass mir penetrante Klingelattacken erspart blieben. Einem Irrtum geschuldet, kam ich in den Besitz eines Bergefestpaketes und entschloss mich kurzerhand als 06er auszugeben, was bis auf die Medienstudenten keiner merkte. Dementsprechend gut gelaunt ging es am Nachmittag in den Kraftraum und anschließend zur großen Völlerei an die Mensa. Zu faul mich an der Freibierschlange anzustellen, begab ich mich kurzerhand gen Netto und holte mir vier 5,0 und begab mich zur “sexiest WG Mittweidas” zum Weiterglühen. Konsolenzocken und exzessiver Wodkakonsum steigerten die Partygeilheit und es ging los. Nach der “Eis am Stiel” Party tendierte meine Erwartung an die DJs in der Mensa gen Null – umso überraschter war ich, als dann feiner Elektro mich zum Abdancen animierte. Ganz vorne auf der Tanzfläche – richtig – der Großteil Medienstudenten – wie sollte es auch anders sein. Informatikstudenten ernteten mitleidige Blicke der medialen Partyveteranen und auch sonst wurde man in seinem Klischeedenken bestätigt. Die Aftershowparty im Club nahm ich auch noch mit – der Morgen graute schon, als ich den Heimweg antrat. Es war also wie immer, eine ganz normale Woche im Leben eines Medienstudenten.
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